Jugendgewalt

Ausmass, Ursachen und Massnahmen

Worum geht es?

Mehrere Vorfälle schwerer Jugendgewalt haben in der Bevölkerung die Befürchtung aufkommen lassen, die Gewaltbereitschaft Jugendlicher habe massiv zugenommen. Die Statistiken erlauben zwar keinen genauen Aufschluss über das Ausmass der Jugendgewalt, da sie das Dunkelfeld der Kriminalität nicht erfassen. Sie legen aber den Schluss nahe, dass die Gewaltbereitschaft Jugendlicher deutlich angestiegen ist. Um der Jugendgewalt wirksam zu begegnen, hat das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) Lösungsansätze für seinen Zuständigkeitsbereich entwickelt und eine Liste von konkreten Massnahmen für die Arbeit von Polizei-, Strafverfolgungs- und Strafvollzugsbehörden sowie von Migrationsbehörden erarbeitet. Sein Bericht versteht sich als Ergänzung des Berichts des Bundesrates, der vom Eidg. Departement des Innern (EDI) zum Thema "Jugend und Gewalt" erarbeitet worden ist.

Was ist bisher geschehen?
  • Am 29. Juni 2007 schickt das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) den Bericht über Jugendgewalt an interessierte Kreise zur Stellungnahme (Medienmitteilung Medienmitteilung).
  • Am 11. April 2008 veröffentlicht das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) den bereinigten Bericht. Das EJPD will die im Teil III aufgelisteten Massnahmen in der vorgesehenen Zeit umsetzen sowie in Zukunft alle Massnahmen ergreifen, die es zur Bekämpfung der Jugendgewalt für sinnvoll und möglich hält.
  • Am 25. Mai 2009 verabschiedet der Bundesrat den Bericht "Jugend und Gewalt – Wirksame Prävention in den Bereichen Familie, Schule, Sozialraum und Medien" (Medienmitteilung Medienmitteilung).
  • Am 2. Juli 2009 veröffentlicht das Bundesamt für Polizei (fedpol) den Ergebnisbericht zur Kantonsumfrage "Jugendliche Intensivtäter" (Medienmitteilung Medienmitteilung)

Kontakt / Rückfragen
Christine Hauri, Bundesamt für Justiz, T +41 58 465 15 17, Kontakt