Mitglieder der Spielbankenkommission ernannt
Spielbankengesetz tritt auf den 1. April 2000 in Kraft
Medienmitteilungen, EJPD, 20.09.1999
Der Bundesrat hat am Montag die sechs Mitglieder der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) ernannt, nachdem er bereits im Frühjahr Benno Schneider zu ihrem Präsidenten gewählt hatte. Die vorgezogene Wahl ermöglicht es der Kommission, vor dem Inkrafttreten der neuen Gesetzgebung ihr Geschäftsreglement zu erlassen, das Verfahren für die Erteilung der Spielbankenkonzessionen vorzubereiten und den Aufbau der administrativen Strukturen mitzugestalten.
Die ESBK hat die Aufgabe, die Spielbanken zu beaufsichtigen und die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zu überwachen. Sie ist zudem für die Durchführung des Konzessionsverfahrens zuständig und stellt dem Bundesrat Antrag betreffend eingereichte Konzessionsgesuche. Die Mitglieder der ESBK sind unabhängige Sachverständige, welche die Bereiche Wirtschaft, Recht, Steuern, Tourismus, Bekämpfung der Kriminalität und Soziales abdecken. Die ESBK setzt sich wie folgt zusammen:
- Benno Schneider, Dr. iur, Rechtsanwalt und Unternehmer, St.Gallen(Präsident - bereits seit dem 1. Mai 1999 im Amt)
- Chantal Balet Emery, Anwältin und Notarin, Sekretärin der Geschäftsstelle Genf der Wirtschaftsförderung, Grimisuat VS
- Gottfried Künzi, lic. rer. pol., Direktor des Schweizer Tourismus-Verbandes, Herrenschwanden BE
- Mark Pieth, Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an der Universität Basel, Basel
- Sarah Protti Salmina, lic. oec. publ., dipl. Steuerexpertin, Lugano
- Eva Wyss, Dr. oec., Diplomkriminologin, Leiterin des Nationalen Forschungsprogramms 40 (Gewalt im Alltag und organisierte Kriminalität), Bern
- Gérald Schaller, Chef des Justiz- und Finanzdepartements des Kantons Jura (Kantonsvertreter), Delémont
