Rosmarie Simmen wird neue EKA-Präsidentin
Der Bundesrat wählt die neue Leitung der Ausländerkommission
Medienmitteilungen, EJPD, 02.02.2000
Der Bundesrat hat am Mittwoch die ehemalige Ständerätin Rosmarie Simmen zur Präsidentin der Eidgenössischen Ausländerkommission (EKA) gewählt. Frau Simmen tritt die Nachfolge von Fulvio Caccia an, der vor drei Wochen seinen Rücktritt erklärte. Der Bundesrat ernannte auch einen neuen Vizepräsidenten: Walter Schmid, Chef des Amtes für Jugend und Sozialhilfe der Stadt Zürich. Das neue Präsidium nimmt die Arbeit sofort auf.
Der Bundesrat wollte das neue Präsidium ohne Verzug neu bestellen; denn er ist überzeugt, dass die EKA ihre für die Integration wichtige Arbeit so rasch wie möglich weiterführen soll. Er hält eine bessere Integration der in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer für vordringlich, und er will die Aufgaben, die dabei dem Bund zufallen, zielbewusst wahrnehmen. Weil dabei den Ausländervereinigungen eine tragende Rolle zukommt, darf der Dialog mit ihnen nicht abbrechen. Das neue Präsidium bietet Gewähr, dass die ausserparlamentarische EKA die ihr übertragenen Aufgaben (vgl. Blatt "Mandat der EKA") wirksam erfüllen kann.
Rosmarie Simmen wurde 1938 in Zürich geboren, wo sie die Schulen besuchte und an der ETH ein Pharmaziestudium mit dem Staatsexamen als Apothekerin abschloss. Ihre politische Karriere machte sie im Kanton Solothurn, den sie von 1987 bis 1999 im Ständerat vertrat. Als Parlamentarierin befasste sie sich eingehend mit Ausländer- und Integrationsfragen; sie gehörte u. a. der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit an. Von 1990 bis 1997 präsidierte sie die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Walter Schmid, 47, wuchs ebenfalls in Zürich auf. An der Universität schloss er die juristischen Studien mit einer rechtssoziologischen Dissertation ab. Er war von 1983 bis 1991 Zentralsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe und ist seither Chef des Amtes für Jugend- und Sozialhilfe der Stadt Zürich. Er präsidiert zugleich die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe.
Bern, 2. Februar 2000
Der Bundesrat wollte das neue Präsidium ohne Verzug neu bestellen; denn er ist überzeugt, dass die EKA ihre für die Integration wichtige Arbeit so rasch wie möglich weiterführen soll. Er hält eine bessere Integration der in der Schweiz lebenden Ausländerinnen und Ausländer für vordringlich, und er will die Aufgaben, die dabei dem Bund zufallen, zielbewusst wahrnehmen. Weil dabei den Ausländervereinigungen eine tragende Rolle zukommt, darf der Dialog mit ihnen nicht abbrechen. Das neue Präsidium bietet Gewähr, dass die ausserparlamentarische EKA die ihr übertragenen Aufgaben (vgl. Blatt "Mandat der EKA") wirksam erfüllen kann.
Rosmarie Simmen wurde 1938 in Zürich geboren, wo sie die Schulen besuchte und an der ETH ein Pharmaziestudium mit dem Staatsexamen als Apothekerin abschloss. Ihre politische Karriere machte sie im Kanton Solothurn, den sie von 1987 bis 1999 im Ständerat vertrat. Als Parlamentarierin befasste sie sich eingehend mit Ausländer- und Integrationsfragen; sie gehörte u. a. der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit an. Von 1990 bis 1997 präsidierte sie die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia. Walter Schmid, 47, wuchs ebenfalls in Zürich auf. An der Universität schloss er die juristischen Studien mit einer rechtssoziologischen Dissertation ab. Er war von 1983 bis 1991 Zentralsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe und ist seither Chef des Amtes für Jugend- und Sozialhilfe der Stadt Zürich. Er präsidiert zugleich die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe.
Bern, 2. Februar 2000
