Der Pass 2003 verbindet neuste Hochpräzisionstechnologie mit gestalterischer Leistung. Der Einband trägt das typische Schweizerrot mit dem Schweizerkreuz in verschiedenen Variationen. Die Eigenheiten unseres Landes widerspiegeln sich im Innern des Büchleins. So finden sich die Schweizerkarte im Einband oder auf der Kunststoffkarte und das Bundeshaus im Wasserzeichen. Die Kantone erscheinen mehrfach in Wort und Bild. Jeder Kanton hat seine eigene Seite mit seinem Wappen und einem Wahrzeichen, welches er selber vorschlagen konnte. Die bunten Farben und spielerischen Elemente des Passes symbolisieren eine mutige, fröhliche Schweiz.
Praxisbezogene Entwicklung
Der Neue Schweizer Pass wurde während drei Jahren in engster Zusammenarbeit mit Praktikern der Kantone, der Grenzbehörden, der Benutzer in den Ausweisstellen und der Generalunternehmerin orell füssli erarbeitet. Die Zürcher Firma brachte dabei ihre langjährige Erfahrung im Projektmanagement, in der Umsetzung und dem Druck von Banknoten ein. Gestaltet hat das neue Reisedokument der bekannte Genfer Künstler und Grafiker Roger Pfund. Roger Pfund hat sich unter anderem einen Namen mit der graphischen Gestaltung von Banknoten gemacht.Die Neuerungen des Passes entsprechen den modernsten Standards der internationalen Zivilluftfahrtsorganisation (ICAO). Der neue Pass wird ab 1. Januar 2003 das heutige Dokument von 1985 ersetzen, das weniger fälschungssicher ist.Die neue Ausweisfamilie
Auf der Basis des neuen Passes werden die weiteren Dokumente der neuen Ausweisfamilie erstellt. Dazu gehören die ordentlichen Dienst- und Diplomatenpässe sowie die provisorischen Pässe. In diese Ausweisfamilie integriert werden im kommenden Jahr auch die Ausweise des Bundesamts für Flüchtlinge. Sie basierten bisher auf dem Passmodell 85 und müssen ebenfalls den neusten Anforderungen angepasst werden.Pass auf Präsentationstour
Der neue Pass wurde Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold in Bern offiziell übergeben, und er begann - eingebettet in einen Präsentationskoffer - seine Reise durch die Schweiz. Die Bevölkerung kann das Reisedokument in den kommenden Monaten an fünf verschiedenen Standorten begutachten. Anfangsstation ist der Flughafen Zürich Kloten, wo der Pass während drei Wochen ausgestellt wird. Flughafen-Direktor Josef Felder nahm den Koffer am Montag direkt in Empfang. Anschliessend wird das Reisedokument in anderen Schweizer Flughäfen sowie im Verkehrshaus Luzern gezeigt.