EJPD nimmt die Umsetzung des Entlastungsprogramms 2003 im Personalbereich in Angriff

Auswirkungen des Entlastungsprogrammes 03 des Bundes führen zu Reorganisationen im EJPD

Medienmitteilungen, EJPD, 02.09.2003

Bern, 2. September 2003. Das vom Bundesrat verabschiedete Entlastungsprogamm für den Bundeshaushalt (EP03) führt im EJPD zu strukturellen Veränderungen. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat heute departementsintern über ihre entsprechenden Entscheide orientiert. Um die Auswirkungen der Kürzungen der Personalkredite auf die Kernbereiche des EJPD so weit wie möglich zu begrenzen, werden die Supportaufgaben (Personal-, Finanz-, Informatik- und Informationsdienste) zusammengefasst und entsprechende Fachzentren gebildet. Die Umstrukturierung soll bis Anfang 2005 abgeschlossen sein und sozialverträglich durchgeführt werden.

Die in zwei Projekten durchgeführten strukturellen Massnahmen sollen einerseits den Vorgaben des Entlastungsprogramms 03 im Bereich der Personalausgaben teilweise auffangen und anderseits die gesteigerten Anforderungen an die Spezialisierung im Bereich der Ressourcen (Personal-, Finanz- und Informatikdienste) und den sich immer schneller entwickelnden Bedürfnissen an die Informationstätigkeit (Informationsdienst) des Departements Rechnung tragen. Diese beiden strukturellen Massnahmen im Bereich Supportdienstleistungen sind eine Voraussetzung zur Erfüllung der Einsparungen bei den Personalkrediten. Sie sollen den Ämtern mehr Spielraum zur Erreichung ihrer Kürzungsziele geben und gleichzeitig den Rückgriff auf einschneidendere lineare Kürzungen so weit als möglich vermeiden helfen.

Projekt Fachzentrum Ressourcen

Unter der Leitung des Generalsekretariats (GS) sollen Fachzentren für Personal, Finanzen und Informatik für geschaffen werden. Das Konzept von Fachzentren, das heute bereits erfolgreich für einzelne Ämter angewandt wird, soll auf weitere Ämter ausgedehnt werden. Die Umsetzung dieses Projektes soll bis spätestens Anfang 2005 abgeschlossen sein.

Projekt Fachzentrum für Information

Mit Ausnahme der Bundesanwaltschaft und der Asylrekurskommission, sollen die Informationsdienste der Ämter unter zentraler Führung im Departement zusammengefasst werden. Die Massnahme soll es erlauben, die auch bei den Sachausgaben immer knapper werdenden Mittel wirksamer einzusetzen sowie den Ausgabenanstieg der Web-Dienstleistungen einzudämmen. Das Fachzentrum für Information soll bis spätestens Mitte 2004 operativ sein.

In der Orientierung an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betonte Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold die Notwendigkeit dieser Sparmassnahmen. "Es liegt mir besonders viel daran, dass die betroffenen Mitarbeitenden kontinuierlich informiert sind und personelle Umdispositionen in einem fairen Verfahren mit möglichst sozialverträglichen Resultaten erfolgen".

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