Jura-Dossier: Interjurassische Versammlung wird ihren Schlussbericht vorstellen

Medienmitteilungen, EJPD, 03.11.2009

Bern. Die Tripartite-Konferenz hat die Interjurassische Versammlung (IJV) beauftragt, bis Ende Juni 2010 interaktive Informationsveranstaltungen zu ihrem Schlussbericht über die institutionelle Zukunft der Region Jura durchzuführen. Dies hat die von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf präsidierte Tripartite-Konferenz, der neben der Vertreterin des Bundesrates die Jura-Delegationen der Regierungen der Kantone Bern und Jura angehören, am Montagabend beschlossen.

In ihrem Schlussbericht vom 4. Mai 2009 hatte die IJV ausdrücklich die Regierungen der Kantone Bern und Jura ersucht, interaktive Informationsveranstaltungen durchführen zu können, um ihren Schlussbericht vorzustellen und die Debatte zu eröffnen. Der von den beiden Kantonsregierungen auf Ersuchen der IJV erteilte Auftrag wurde am 2. November im Von Wattenwil-Haus in Bern unterzeichnet. Dieser Auftrag wurde - wie bereits der Auftrag vom 7. September 2005, eine Studie über die institutionelle Zukunft der Region Jura zu erstellen - unter der Schirmherrschaft des Bundesrates erteilt und deshalb auch von der Vorsteherin des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) unterzeichnet.

Die Institutionen, Vereinigungen und anderen Körperschaften des Jura und des bernischen Jura werden eingeladen, bis Ende 2010 an interaktiven Informationsveranstaltungen des IJV teilzunehmen. Der Auftrag sieht zudem vor, dass die IJV bis spätestens am 30. September 2010 einen Bericht über diese Phase der interaktiven Information vorlegt.

Alle Informationsveranstaltungen sind für die Öffentlichkeit und die Körperschaften, insbesondere den Bernjurassischen Rat, zugänglich. Die IJV ist für die Planung und Organisation der Veranstaltungen zuständig und wird die verwendeten Unterlagen den Auftraggebern zur Kenntnis vorlegen.

Schliesslich führten die Teilnehmer der Tripartite-Konferenz einen Meinungsaustausch über verschiedene Aspekte des Jura-Dossiers.

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Jean-Christophe Geiser, Bundesamt für Justiz, T +41 31 322 53 99, Kontakt