Evaluationen
Nach Art. 33 OHG sorgt der Bundesrat dafür, dass Zweckmässigkeit, Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Massnahmen nach diesem Gesetz periodisch überprüft werden.
In den ersten sechs Jahren nach dem Inkrafttreten des Opferhilfegesetzes leistete der Bund den Kantonen Beiträge für den Aufbau der Opferhilfe. Die Kantone hatten über die Verwendung dieser Gelder Bericht zu erstatten und gleichzeitig Angaben statistischer Art zu liefern (Art. 18 Abs. 2 OHG und Art. 11 OHV).
Gestützt auf diese Unterlagen hat das Bundesamt für Justiz die Opferhilfe evaluiert. Die Berichte informieren unter anderem über die Zahl, das Alter und das Geschlecht der Personen, die sich an eine Beratungsstelle wandten oder ein Gesuch um Entschädigung bzw. Genugtuung stellten sowie über die Kosten der Opferhilfe. Der dritte und letzte Bericht untersucht, wo das geltende Recht in der Praxis nicht befriedigt und stellt die verschiedenen Revisionsanliegen zusammen.
- Hilfe an Opfer von Straftaten, Erster Bericht des Bundesamts für Justiz an den Bundesrat über den Vollzug und die Wirksamkeit der Opferhilfe (1993-1994) (209 Kb, pdf)Bern, Februar 1996
- Hilfe an Opfer von Straftaten, Zweiter Bericht des Bundesamts für Justiz an den Bundesrat über den Vollzug und die Wirksamkeit der Opferhilfe (1993-1996) (359 Kb, pdf)Bern, Januar 1998
- Hilfe an Opfer von Straftaten, Dritter Bericht des Bundesamts für Justiz an den Bundesrat über den Vollzug und die Wirksamkeit der Opferhilfe (1993-1998) (584 Kb, pdf)Bern, Mai 2000
Für die Evaluation der Opferhilfe hat das Bundesamt für Justiz verschiedene externe Studien in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse sind in den Opferhilfeberichten zusammengefasst. Die Studien liegen nur in der angegebenen Sprache vor. Sie können bezogen werden bei: Sekretariat, Tel. 031 322 47 44
"Le point de vue des victimes sur l'application de la LAVI"
Prof. Robert Roth, Yann Boggio, Christophe Kellerhals, Joelle Mathey, Marc Maugué, Université de Genève, CETEL, Centre d'Etude, de Technique et d'Evaluation Législatives, Faculté de droit. - Genève, août 1995 (erste CETEL-Studie)
"La protection de la victime dans la procédure pénale"
Prof. Robert Roth et Christophe Kellerhals, David Leroy, Joelle Mathey, assistants avec la collaboration de Marc Maugué, assistant, Université de Genève, CETEL, Centre d'Etude, de Technique et d'Evaluation Législatives, Faculté de droit. - Genève, octobre 1997 (zweite CETEL-Studie)
3. Teilevaluation zu Vollzug und Wirksamkeit des Opferhilfegesetzes, lic. phil. I Ursula Fiechter, Dr. rer. soc. Priska Gisler, lic. phil I Sonja Kundert, lic. phil, I Claudia Riboni, DAB, Das Andere Büro, Sozialforschung - Beratung - Kommunikation. - Zürich, November 1999 (DAB-Studie)
Prof. Dr. iur. Karl-Ludwig Kunz und cand. iur. Philipp Keller, Universität Bern, Institut für Strafrecht und Kriminologie. - Zürich, Dezember 1999 (Studie Kunz)
- Die Rechtsprechung zum Opferhilfegesetz in den Jahren 1993-1998 (596 Kb, pdf)Prof. Dr. iur. Karl-Ludwig Kunz und cand. iur. Philipp Keller, Universität Bern, Institut für Strafrecht und Kriminologie. - Bern Dezember 1999 (Studie Kunz)
- Aide aux victimes d'infractions en Suisse (Centres LAVI) (275 Kb, pdf)Bref rapport de situation sur la base des enquêtes nationales de victimisation 1998 et 2000, par Thierry Berruex et Martin Killias, Université de Lausanne, Institut de police scientifique et de criminologie, Lausanne, Décembre 2000.
