Bundesamt für Migration

Budapest-Prozess

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Der Budapest-Prozess ist seit 1991 ein konsultatives Forum informeller Natur, welches zurzeit über 50 Staaten und 10 internationale Organisationen zusammenbringt. Er hat hauptsächlich die Zusammenarbeit bei der Bekämpfung irregulärer Migration zum Inhalt. Neben den traditionellen Arbeitsbereichen wie Rückkehr und Rückübernahme, Management der Grenzen und Asyl bringt die Türkei, welche seit 2006 den Vorsitz hat, Themen wie Zulassungs- und Einwanderungspolitik, Arbeitsmigration, Integration und Reintegration ein. ICMPD (International Centre for Migration Policy Development) führt das Sekretariat des Budapest-Prozesses.

Innerhalb der Bundesverwaltung ist das BFM beim Budapest-Prozess federführend. Es beteiligt sich an verschiedenen thematischen Arbeitsgruppen und nimmt an den jährlich stattfindenden Steuergruppensitzungen teil.