Rabat-Prozess
Der Rabat-Prozess wurde im Juli 2006 anlässlich der ersten euro-afrikanischen Konferenz zum Thema Migration und Entwicklung lanciert. Er gab den Anstoss für das euro-afrikanische Engagement, nach geeigneten Lösungen im Kampf gegen die illegale Migration zu suchen und die legale Migration zu fördern, die verstärkt als Hebel für die Entwicklung der Herkunftsländer wirken soll.
Die für die Arbeit im Rabat-Prozess charakteristische Offenheit macht es möglich, dass alle Beteiligten – Sachverständige von beiden Seiten des Mittelmeers, Akteure der Zivilgesellschaft, Staaten, Organisationen sowie Forscherinnen und Forscher – ihre Erfahrungen einbringen und Vorschläge unterbreiten können. Durch diesen Ansatz soll die Debatte zwischen den europäischen und afrikanischen Staaten erweitert und bereichert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt dient der Prozess als Plattform für die Diskussion über die Migration und bietet dem BFM die Möglichkeit, den Migrationsdialog mit der Europäischen Union und den afrikanischen Staaten zu verstärken.
