Sicherheit

Waffen
Im Waffengesetz ist nicht nur festgelegt, wer Waffen besitzen darf, wie sie zu erwerben sind und unter welchen Voraussetzungen Waffen getragen werden dürfen, sondern auch, was überhaupt als Waffe gilt. Waffen erwerben dürfen nur mündige Personen, sofern es keine Hinweise gibt, dass diese sich selbst oder andere mit der Waffe gefährden. Die Waffen sind nach ihrer Gefährlichkeit in drei Kategorien eingeteilt: verbotene, bewilligungspflichtige und meldepflichtige Waffen. Für den Erwerb einer bewilligungspflichtigen Waffe wird ein Erwerbsschein verlangt, für den Kauf einer meldepflichten Waffe ein schriftlicher Vertrag. Das zuständige kantonale Waffenbüro erfasst jeden Waffenerwerb in einem elektronischen Register.
Polizei-Zusammenarbeit
Zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität ist die Polizei auf die Zusammenarbeit mit ausländischen Polizeibehörden sowie mit globalen und europäischen Polizei-Organisationen wie INTERPOL und Europol angewiesen. Aus diesem Grund wird die Zusammenarbeit via INTERPOL und via Polizeiabkommen laufend vertieft. Die europäische multilaterale Zusammenarbeit wurde Ende 2008 durch das Schengen-Abkommen verstärkt. Das Bundesamt für Polizei (fedpol) ist Anlauf- und Koordinationsstelle für die internationale Polizeikooperation, es unterstützt die Kontaktaufnahme zwischen den Polizei- und Strafverfolgungsbehörden der Kantone untereinander und mit denjenigen des Auslands.