Schweizer Pass

Der Schweizer Pass – eine rasante Entwicklung

Die Schweiz ist stets bemüht, ihren Pass den neusten Entwicklungen anzupassen - im Interesse der Fälschungssicherheit und der Reisefreiheit der Bürgerinnen und Bürger. Seit Einführung eines nationalen Passes im Jahr 1915 hat sie den Pass daher immer wieder modernisiert. Im bekannten Rot gab es bisher drei Pass-Familien: Pass 59, Pass 85 und Pass 03, wobei die Zahlen das Einführungsjahr bezeichnen. Sie alle enthielten biometrische Daten wie Foto, Grösse oder Haar- und Augenfarbe. Mit der Weiterentwicklung des Passes 03 zum elektronisch lesbaren Pass 06 kommt der Schweizer Pass wieder auf den neusten Stand.

Die technischen Standards für elektronisch lesbare Pässe wurden von der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation ICAO festgelegt, in der auch die Schweiz einsitzt. Die USA hatten die Arbeiten der ICAO beschleunigt: Sie fordern nämlich, dass Pässe, die ab dem 26. Oktober 2006 ausgestellt werden, für eine visumsfreie Reise in und durch die USA elektronisch lesbare Daten enthalten müssen.

Richtlinien für elektronische Pässe hat auch die EU erlassen. Für die Schweiz gelten diese, sobald das Schengen-Übereinkommen in Kraft ist. Unter anderem heisst dies, dass die Schweiz dann, wie alle Schengen-Staaten, nur noch elektronisch lesbare Pässe ausstellen wird.