Mehr Personal wegen anhaltend hohen Asylgesuchszahlen

Medienmitteilungen, Der Bundesrat, 23.05.2012

Bern. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom Mittwoch zur Kenntnis genommen, dass wegen der Situation im Asylbereich beim Bundesamt für Migration (BFM) in den Jahren 2013-2016 ein personeller Mehrbedarf besteht. Über die definitive Zuteilung zusätzlicher Mittel wird der Bundesrat Ende Juni 2012 entscheiden, gestützt auf die Gesamtbeurteilung Ressourcen im Personalbereich für die Bundesverwaltung.

Aufgrund der weiterhin instabilen Lage in Nordafrika und dem Nahen Osten ist von einem weiteren Anstieg bzw. anhaltend hohen Asylgesuchszahlen auszugehen. Als Sofortmassnahme hat das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) dem Bundesamt für Migration (BFM) im Frühjahr 2012 eine Aufstockung um 68,5 befristete Stellen bewilligt. Diese Aufstockung wird im Departement intern kompensiert. Die Rekrutierung des Personals für diese Stellen läuft. Sie wird im Laufe des zweiten Halbjahres 2012 abgeschlossen sein.

Für das Jahr 2013 ist aufgrund der neuesten Schätzungen mit rund 23'000 Asylgesuchen zu rechnen. Zur Bewältigung dieser Gesuche sind 2013 im Vergleich zum Voranschlag 2012 insgesamt 114 Stellen mehr zu finanzieren. Dazu gehören unter anderem die erwähnten 68,5 befristeten Stellen sowie weitere 25,5 bereits bewilligte Stellen.

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