Föderalismus unter Effizienzdruck

Nationale Föderalismuskonferenz 2008 in Baden

Medienmitteilungen, EJPD, 27.08.2007

Bern. Am 27./28. März 2008 findet in Baden (AG) die Nationale Föderalismuskonferenz 2008 zum Thema „Der Schweizer Föderalismus unter Effizienzdruck: Was sind die Perspektiven?“ statt. Renommierte Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur werden diese Frage kontrovers diskutieren.

Die Nationale Föderalismuskonferenz 2008 wird durch den Bund, die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und den Gastgeberkanton Aargau, in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gemeindeverband und dem Schweizerischen Städteverband, organisiert. An der heutigen Pressekonferenz in Bern haben die Vertreter der Konferenzorganisatoren Bundesrat Christoph Blocher (Vorsitz Politisches Leitorgan), der designierte Ständeratspräsident Christoffel Brändli (Mitglied Politisches Leitorgan), Regierungsrat Kurt Wernli, Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau (Co-Vorsitz Politisches Leitorgan) und Peter Grünenfelder, Staatsschreiber des Kantons Aargau (Vorsitz Konferenzausschuss) das Programm der Konferenz präsentiert.
 
Im Zeichen des globalen Wettbewerbs erwartet die Wirtschaft von der Politik einheitliche, effiziente und schlanke Lösungen. Diese wirtschaftlichen Erwartungen scheinen sich zunehmend an föderalistischen Werten wie Bürgernähe, Partizipation und Subsidiarität zu reiben. Wie viel Föderalismus ist unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit noch möglich? Sind territoriale Reformen erforderlich, um dem Effizienzdruck standzuhalten? Die Nationale Föderalismuskonferenz 2008 will diese und ähnliche Fragen anhand konkreter Beispiele zur Debatte stellen und damit zu einem vertieften Verständnis und zu weiterführenden Reformansätzen des Schweizer Föderalismus beitragen.
 
Unter anderem wird die Thematik an Fallbeispielen aus der Bildungs-, Gesundheits- und Kulturpolitik diskutiert. Neben namhaften Vertreterinnen und Vertretern aller drei Staatsebenen sowie der Wirtschaft und Wissenschaft haben Bundesrat Christoph Blocher, der designierte Ständeratspräsident Christoffel Brändli, der Aargauer Landammann Ernst Hasler, der ehemalige Botschafter in Washington Prof. Dr. Alfred Defago, Claude Hauser, Präsident der Verwaltung Migros-Genossenschafts-Bund und der Schriftsteller Hugo Loetscher bereits ihre Zusage für ein Referat erteilt.
 
 

Weitere Auskünfte für Medienschaffende:
  • EJPD: Werner Bussmann, Bundesamt für Justiz, 031 322 47 98
  • Kanton Aargau: Christine Stähli, Leiterin Kommunikationsdienst, 062 835 12 03