Volksinitiative "Für demokratische Einbürgerungen"

Volksabstimmung vom 1. Juni 2008

Schlagwörter: Bürgerrecht | Abstimmung

Volk und Stände haben die Volksinitiative «Für demokratische Einbürgerungen» am 1. Juni 2008 abgelehnt. Die Initiative wollte die Gemeinden ermächtigen, Verfahren und Zuständigkeiten für die Erteilung des Gemeindebürgerrechts eigenständig festzulegen. Bundesrat und Parlament hatten sie zur Ablehnung empfohlen.

Amtliche Endergebnisse (Stimmbeteiligung: 44.8 %)

Amtliche Endergebnisse

Weitere Infos

Pressekonferenz vom 24. April 2008

  • Medienmitteilung

    Bern. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf begründete an der heutigen Medienkonferenz in Bern, warum der Bundesrat die Initiative „Für demokratische Einbürgerungen“ ablehnt. Im Zentrum steht die Bewahrung der verfassungsmässigen Rechte des Einzelnen, vor allem der Schutz vor Willkür und Diskriminierung. Auch die Urner Regierungsrätin und Justizdirektorin Heidi Z’graggen (CVP) stellte sich gegen die Initiative. Sie betonte, dass bei einer Annahme der Initiative die bewährte Kompetenzordnung zwischen Gemeinden und Kantonen in Frage gestellt wäre.

  • Medienkonferenz des Bundesrates

    Conferenza+

  • Rede von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf

    Bern. Referat von Bundesrätin Widmer-Schlumpf vom 24. April 2008, Medienzentrum Bundeshaus.

  • Referat von Eduard Gnesa

    Bern. Medienkonferenz des Bundesrates vom 24.04.2008 zur Volksabstimmung vom 01.06. 2008: Volksinitiative "für demokratische Einbürgerungen".

  • Kurzreferat von Heinz Walser

    Bern. Pressekonferenz des Bundesrates zur Volksabstimmung vom 1. Juni 2008 über die Initiative für demokratische Einbürgerungen

  • Zusammenfassung des Referats von Regierungsrätin Heidi Z'graggen

    Bern. Pressekonferenz vom 24. April 2008
    zur Volksinitiative "für demokratische Einbürgerungen"

nach oben Letzte Änderung 23.04.2008