Lancierung der Globalen Kommission zur Internationalen Migration (GKIM)

Medienmitteilungen, EJPD, 05.12.2003

Bundesrätin Micheline Calmy-Rey, Vorsteherin des Eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten, wird am 9. Dezember 2003 zusammen mit UNO-Generalsekretär Kofi Annan und der schwedischen Migrationsministerin Barbro Holmberg an der Lancierung der Globalen Kommission zur Internationalen Migration (GKIM) im Palais des Nations in Genf teilnehmen.

Mit der GKIM sollen Migrationsfragen international verstärkt thematisiert werden. Neben einer umfassenden Bestandesaufnahme der internationalen Migrationsrealität wird die Kommission neue und innovative Wege für die regionale und internationale Zusammenarbeit in Migrationsfragen ausleuchten und die positiven Aspekte der Migration hervorheben. Die Kommission soll bis Mitte 2005 zu Handen des UNO-Generalsekretärs und der internationalen Gemeinschaft einen Bericht mit Empfehlungen erstellen.

Die Schweiz hat zusammen mit Schweden massgeblich zur Entstehung der Globalen Kommission zur Internationalen Migration beigetragen. Die beiden Länder stehen auch einer Gruppe von interessierten Staaten vor, welche die Arbeit der GKIM auf allen Ebenen unterstützen.

Die GKIM ist unabhängig. Den Vorsitz der Kommission haben Mamphela Ramphele (Südafrika) inne, die Vize-Direktorin der Weltbank, und Jan O. Karlsson (Schweden), ehemaliger Minister für Entwicklung, Migration und Asyl. Das Kommissions-Sekretariat ist in Genf angesiedelt und wird vom Schweizer Migrationsexperten Rolf K. Jenny geleitet.

Hinweis:
Im EDA-Magazin Schweiz global 3/03 finden Sie eine Artikelserie mit weiteren Informationen zu Migrationsfragen und der Schweiz (PDF-Format):

nach oben Letzte Änderung 05.12.2003

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