Bundesrätin Sommaruga auf Arbeitsbesuch in Bosnien-Herzegowina

Medienmitteilungen, EJPD, 07.04.2014

Bern. Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat auf ihrer Arbeitsreise durch den Westbalkan am Sonntag und am Montag Amtskollegen aus Bosnien-Herzegowina zu bilateralen Gesprächen getroffen. Sie zog dabei eine positive Bilanz über die Zusammenarbeit im Rahmen der Migrationspartnerschaft sowie über die Sicherheitskooperation.

Auf ihrer zweiten Etappe einer mehrtätigen Arbeitsreise durch den Westbalkan besuchte Bundesrätin Simonetta Sommaruga am Sonntag und am Montag Bosnien-Herzegowina. Dabei führte sie mehrere bilaterale Gespräche. Sie traf sich in Sarajewo mit Mladen Ćavar, dem stellvertretenden Minister für Sicherheit, mit Damir Ljubić, Minister für Menschenrechte, sowie mit dem vorsitzenden Mitglied der Präsidentschaft Bakir Izetbegović. Die Schweizer Justizministerin und ihre Gesprächspartner waren sich einig, dass sowohl die Migrationspartnerschaft wie auch das Abkommen über Polizeikooperationen zwischen Bosnien-Herzegowina und der Schweiz gut funktionieren.

Bundesrätin Sommaruga betonte bei diesen Gesprächen, die Migrationspartnerschaft sei ein wichtiges und erfolgreiches Instrument. Es sei gerade aufgrund dieser Partnerschaft gelungen, Schwierigkeiten und Missbräuche, die sich nach der Visaliberalisierung ergaben, rasch einzudämmen.

Die Schweizer Justizministerin unterstrich, dass die Migration auch unter dem Aspekt der wirtschaftlichen Entwicklung zu betrachten sei. Damit diese Entwicklung die erforderlichen weiteren Fortschritte machen könne, seien in Bosnien und Herzegowina weitere politische Reformen nötig.

Besuch bei Projekten mit Schweizer Unterstützung

Bundesrätin Sommaruga besichtigte in Bosnien-Herzegowina zudem Projekte, die mit Schweizer Unterstützung im Rahmen dieser Abkommen realisiert werden. Sie machte sich vor Ort ein Bild der Arbeit der Grenzpolizei und besuchte in Mostar eine Roma-Siedlung mit Häusern für 18 Familien. Ebenfalls in Mostar liess sich Sommaruga über die Arbeit der Schweizer Mission bei der EUFOR (European Union Force) informieren.

Nach Kosovo und Bosnien-Herzegowina wird Bundesrätin Sommaruga am Dienstag in Kroatien an einer internationalen Polizeikonferenz teilnehmen und weitere bilaterale Gespräche führen.

nach oben Letzte Änderung 07.04.2014

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