Tag der Arbeit: Bundespräsidentin Sommaruga besucht Arbeiter und Lernende an ihrem Arbeitsplatz

Schlagwörter: Integration | Arbeitsmarkt

Medienmitteilungen, EJPD, 01.05.2015

Bern. Anlässlich des 1. Mai hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga das Unternehmen Micarna SA in Courtepin (FR) besucht. Im Zentrum stand am Tag der Arbeit der direkte Austausch mit Arbeiterinnen und Arbeitern und mit Lernenden. Bundespräsidentin Sommaruga betonte dabei, wie wichtig es sei, dass die Unternehmen genügend Lehrstellen anbieten. Gut ausgebildete junge Fachkräfte seien das Rückgrat des Schweizer Arbeitsmarktes.

Micarna
enlarge_picture (Foto: EJPD)

In einer Diskussionsrunde mit Lernenden und weiteren Angestellten von Micarna unterstrich Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga am Tag der Arbeit:. „Die Angestellten, die Arbeiterinnen und Arbeiter – sie machen unsere Wirtschaft aus. Faire Arbeitsbedingungen und gute Ausbildungsmöglichkeiten sind zentral und auch im Interesse der Unternehmen.“

Vor dem Gespräch besuchte Sommaruga den Betrieb und die Lernenden-Werkstatt. Bei der Micarna in Courtepin, der Fleisch-, Geflügel- und Fischspezialistin der Migros, arbeiten rund 60 Lernende, zudem holen 10 erwachsene Angestellte eine Berufslehre nach. Im Projekt „Mazubi“ führen die Lernenden eine eigene, virtuelle Firma; sie sind dabei für sämtliche Geschäftsbereiche zuständig, vom Einkauf und der Produktion über die Logistik bis zum Verkauf. 

Arbeitsstelle entscheidend für Integration

Zwei Drittel der rund 1400 grossen Belegschaft in Courtepin sind Ausländerinnen und Ausländer. Nach wie vor haben Menschen mit Migrationshintergrund oft Schwierigkeiten, im Arbeitsleben Fuss zu fassen. Gerade für sie ist die Aus- und Weiterbildung zentral. Insofern ist die persönliche Ausbildung auch der Schlüssel zu einer nachhaltigen Integration, im Arbeitsumfeld aber auch in der Gesellschaft. 

nach oben Letzte Änderung 01.05.2015

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