Sagten Sie Föderalismus? Rendezvous in Montreux 2017!

5. Nationale Föderalismuskonferenz

Schlagwörter: Föderalismus | Kantone

Medienmitteilungen, BJ, 02.11.2016

Bern. Die 5. Nationale Föderalismuskonferenz findet am 26. und 27. Oktober 2017 in Montreux statt. Der Bundesrat, der Ständerat und die Konferenz der Kantonsregierungen haben den Kanton Waadt mit der Organisation dieser Veranstaltung betraut. Erwartet werden rund 300 Akteurinnen und Akteure aus politischen, wirtschaftlichen und akademischen Kreisen, um über die Zukunft des Föderalismus nachzudenken. Dabei werden sie sich insbesondere auf Originalstudien stützen und auch den Jungen eine Stimme geben.

Die Nationalen Föderalismuskonferenzen, die seit 2005 alle drei Jahre organisiert werden, bieten Gelegenheit, um abseits vom Alltagsgeschäft eine Bilanz des Schweizer Föderalismus zu ziehen und daraus Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Die Initiatoren dieser Konferenzen – der Bundesrat vertreten durch das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement, der Ständerat und die 26 Kantonsregierungen – haben den Kanton Waadt mit der Organisation der 5. Ausgabe dieser Konferenz beauftragt.

Über 300 Akteurinnen und Akteure aus politischen, wirtschaftlichen und akademischen Kreisen werden in Montreux erwartet, um sich gegenseitig auszutauschen und gemeinsam über die Relevanz und Entwicklung der föderalistischen Struktur unseres Landes nachzudenken und zu diskutieren. In dieser 5. Ausgabe wird auch den Jungen, die die Schweiz von morgen gestalten, das Wort erteilt und untersucht, wie der Föderalismus von jenen wahrgenommen wird, die ihn im Alltag leben.

Der helvetische Föderalismus, der aus einem feinen, geduldig erarbeiteten Gleichgewicht hervorgegangen ist und als ein konstitutiver Bestandteil der Schweiz gilt, wird seit rund 30 Jahren immer mehr hinterfragt. Dafür gibt es mehrere Gründe, darunter die Globalisierung und ihre Herausforderungen, die nach zentrale Antworten rufen und damit die politischen Ebenen verändern könnten. Wird sich der Föderalismus an diese Entwicklung anpassen können? Muss er sich erneuern, neue Formen der Organisation und der Macht ausprobieren? Das ist letztlich die Frage, die sich wie ein roter Faden durch die Debatten ziehen wird: Wird die Schweiz in 50 Jahren immer noch föderalistisch sein?

Zur Beantwortung dieser Frage wird die Konferenz mehrere Originalstudien und neue Umfragen vorstellen. In ihrem Fokus stehen die Fähigkeit der Kantone, sich anzupassen und die Aufgaben des 21. Jahrhunderts anzugehen, der Druck der globalen Herausforderungen, die Rolle der Gemeinden und Städte im föderalistischen System, der positive oder negative Einfluss dieser Funktionsweise auf die Wettbewerbsfähigkeit ebenso wie die Stellung, die der Föderalismus im Alltag der Schweizerinnen und Schweizer einnimmt.

Das vollständige Programm der Konferenz wird im Mai 2017 bekannt gegeben. Weitere Informationen sind ab sofort unter der Adresse www.föderalismus2017.ch erhältlich.

Informationen/Organisation

  • Pascal Broulis, Staatsrat des Kantons Waadt und Ko-Präsident der Konferenz, T +41 21 316 20 01
  • Roland Ecoffey, Office des affaires extérieures des Kantons Waadt,
    T +41 79 310 89 75

Partner der Konferenz

  • Bund: Robert Baumann, Bundesamt für Justiz, T +41 58 462 41 61
  • Ständerat: Martina Buol, stv. Generalsekretärin der Bundesversammlung und Sekretärin des Ständerates, T +41 58 322 97 14
  • Konferenz der Kantonsregierungen: Sandra Maissen, Generalsekretärin, T +41 31 320 30 00

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nach oben Letzte Änderung 02.11.2016

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