Tag der Arbeit: Bundesrätin Sommaruga im Gespräch mit Bauangestellten

Schlagwörter: Arbeitsmarkt

Medienmitteilungen, EJPD, 01.05.2017

Anlässlich des Tags der Arbeit hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga am 1. Mai Arbeitnehmende auf einer Baustelle in Sitten besucht. Sie hat sich mit verschiedenen Berufsleuten des Baugewerbes unterhalten, die auf der Baustelle des Campus Energypolis tätig sind. Die Gespräche drehten sich um Themen wie die Attraktivität der Bauberufe für Jugendliche, die Arbeitsbedingungen oder das Miteinander der Arbeiterinnen und Arbeiter unterschiedlicher Herkunft.

Ein Bauarbeiter macht ein Selfie mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga
enlarge_picture Selfie mit der Bundesrätin: Ein Bauarbeiter nutzt die Gelegenheit (Foto: Keystone/Laurent Gillieron)

Bundesrätin Simonetta Sommaruga tauscht sich am 1. Mai jeweils mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an deren Arbeitsplatz aus. Dieses Jahr hat sie die Baustelle des künftigen Campus Energypolis in Sitten besucht. Zurzeit sind zwischen 40 und 50 Personen auf der Baustelle tätig. Ab Semesterbeginn im August 2020 sollen die drei neu entstehenden Gebäude Studierende und Forschende der Walliser Fachhochschule HES-SO Valais-Wallis und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) aufnehmen.

Nach einem Rundgang durch die Baustelle unter der Leitung der Gewerkschaft UNIA führte Bundesrätin Sommaruga vertiefte Gespräche mit rund zehn Arbeitnehmenden aus verschiedenen Berufen, Ländern, Altersgruppen und Hierarchiestufen.

Das Thema Zuwanderung sowie die Herausforderungen bei der optimalen Nutzung des Potenzials inländischer Arbeitskräfte sind für die Bauberufe zentral. In der Schweiz sind fast zwei Drittel der Beschäftigten des Bauhauptgewerbes ausländische Staatsangehörige. Dabei ist die Arbeitslosigkeit im Baugewerbe (5,7 % im Jahr 2015) höher als im Durchschnitt aller Branchen (3,2 %). So hat sich die Bundesrätin dafür interessiert, welche Möglichkeiten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausländischer Herkunft bestehen, Sprachkurse oder berufsbegleitende Ausbildungen zu besuchen, damit sie langfristig in den Arbeitsmarkt integriert werden können.  

nach oben Letzte Änderung 01.05.2017

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