"Blue My Mind" und "L’Opéra de Paris" wurden in den Kategorien "Bester Spielfilm" und "Bester Dokumentarfilm" mit dem Schweizer Filmpreis 2018 geehrt

Medienmitteilungen, EJPD, 23.03.2018

Heute Abend sind in Anwesenheit von Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Schweizer Filmpreise verliehen worden. In den beiden Hauptkategorien wurden der Spielfilm „Blue My Mind“ und der Dokumentarfilm „L’Opéra de Paris“ ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand zum ersten Mal in der Halle 622 in Zürich Oerlikon statt.

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Bundesrätin Simonetta Sommaruga steht im Scheinwerferlicht am Rednerpult. Im Hintergrund ist sie auf der Grossleinwand zu sehen.
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Bundesrätin Simonetta Sommaruga hält ihre Rede an der Verleihung der Schweizer Filmpreise 2018 (Bild: EJPD)

Gruppenbild mit Bundesrätin Simonetta Sommaruga und den nominierten Frauen.
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Bundesrätin Simonetta Sommaruga mit den nominierten Frauen (Bild: Schweizer Filmpreis, Eddy Meltzer)

«Was macht Kino mit uns? Das Kino wirft uns zurück auf das Wesentliche. Auf die Frage, wer wir sind», sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga an der Eröffnung der 21. Ausgabe des Schweizer Filmpreises. Am diesjährigen Schweizer Filmpreis wurde „Blue My Mind“, der von der Tellfilm GmbH produzierte Spielfilm, dreifach ausgezeichnet. Die Regisseurin Lisa Brühlmann konnte Trophäen in den Kategorien „Bester Spielfilm“ und „Bestes Drehbuch“ entgegennehmen. Ihre Protagonistin, Luna Wedler, erhielt für ihre Rolle als Mia in „Blue My Mind“ den Preis für die Beste Darstellerin. Die Trophäe für den „Besten Dokumentarfilm“ ging an den Regisseur Jean-Stéphane Bron und an die Produktionsfirma Bande à part Films sàrl für „L’Opéra de Paris“. „Facing Mecca“ von Jan-Eric Mack (Dschoint Ventschr Filmproduktion AG) wurde als „Bester Kurzfilm“ ausgezeichnet und „Airport“ von Michaela Müller (Schick Productions) erhielt die Trophäe für den „Besten Animationsfilm“.

Die Preise für den „Besten Darsteller“ und die „Beste Darstellung in einer Nebenrolle“ gingen an Max Hubacher für seine Rolle als Mario und Jessy Moravec als Jenny Odermatt, beide im Spielfilm „Mario“ (Produktion: Triluna Film AG; Regie: Marcel Gisler). Die Trophäe für die „Beste Filmmusik“ holte sich das Trio Diego, Lionel Vincent und Nora Baldenweg mit ihrer Komposition für den Spielfilm „Die kleine Hexe“ (Produktion: Zodiac Pictures Ltd; Regie: Michael Schaerer). Pio Corradi wurde für seine Leistung im Dokumentarfilm „Köhlernächte“ (Produktion: Zeitraum Film GmbH; Regie: Robert Müller) mit der „Besten Kamera“ ausgezeichnet, Gion-Reto Killias wurde mit dem Preis für die „Beste Montage“ im Dokumentarfilm „Almost there“ (Produktion: Hugofilm Productions GmbH, Intermezzo Films SA; Regie: Jacqueline Zünd) geehrt.

Der Spezialpreis der Akademie wurde dem Maskenbildner Thomas Nellen für seine Arbeit im Film „Vakuum“ (Produktion: Dschoint Ventschr Filmproduktion AG; Regie: Christine Repond) überreicht. Den Ehrenpreis erhielt der Georges Schwizgebel für sein weltweit bekanntes und bedeutsames Gesamtwerk im Bereich des Animationsfilms.

Die Ehrung des einheimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur BAK mit den Partnern SRG SSR und der Association „Quartz“ Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Die nächste Ausgabe des Schweizer Filmpreises findet am Freitag, 22. März 2019 in Genf statt.

Das Eidgenössische Departement des Innern wählt unter den nominierten Filmen die Gewinner basierend auf den Empfehlungen der rund 400 zahlenden Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus. Für den Gewinn des Filmpreises werden keine zusätzlichen Geldbeträge ausgerichtet. 

Links

  • "Was macht Kino mit uns?"

    Rede von Bundesrätin Simonetta Sommaruga an der Verleihung der Schweizer Filmpreise 2018 am 23. März 2018 in Zürich Oerlikon.

nach oben Letzte Änderung 23.03.2018

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Ursula Pfander Presseattaché Schweizer Filmpreis 2018
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