Tätigkeitsbericht der Eidgenössischen Spielbankenkommission für das Jahr 2017

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Juni 2018 den Jahresbericht 2017 der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) zur Kenntnis genommen. Die ESBK weist in ihrem Jahresbericht darauf hin, dass der von den Casinos erzielte Bruttospielertrag und damit auch die Abgaben an die AHV zurückgegangen sind. Die Anzahl der von der ESBK eröffneten Strafverfahren ist derweil im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Nachdem im Jahre 2016 der Bruttospielertrag zum ersten Mal seit 2007 wieder gestiegen war, ging er im Berichtsjahr erneut zurück. Der Bruttospielertrag lag 2017 bei 680,8 Millionen Franken. Die Spielbanken entrichteten insgesamt eine Spielbankenabgabe in der Höhe von 316,9 Millionen Franken, was einer Verringerung der Steuereinnahmen um 6,4 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Von der Spielbankenabgabe gingen 271,9 Millionen Franken an den Bund zugunsten des Ausgleichsfonds der AHV. Das sind 4 Millionen Franken bzw. 1,4 Prozent weniger als 2016. Die Standortkantone der B-Casinos erhielten insgesamt 45 Millionen Franken, das sind 2,3 Millionen Franken weniger als 2016 (-4,97%).

Die ESBK konnte wie bereits in den letzten Jahren feststellen, dass die Spielbanken bei der Vornahme ihrer Tätigkeiten die gesetzgeberischen Ziele erreichten.

Die ESBK eröffnete 180 neue Straffälle wegen illegalen Glücksspiels. Somit ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg festzustellen (129 Fälle im Jahr 2016).

Dokumentation

Letzte Änderung 27.06.2018

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