Unten finden Sie die Informationen zum neuen Geldspielgesetz, die das EJPD vor der Abstimmung vom 10. Juni 2018 online veröffentlicht hatte.
Worum geht es?
In der Volksabstimmung vom 11. März 2012 haben 87% der Stimmenden und alle Kantone eine neue Verfassungsbestimmung über Geldspiele angenommen (Art. 106 BV). Im September 2017 verabschiedete das Parlament mit deutlicher Mehrheit das neue Geldspielgesetz, das den Verfassungsartikel umsetzt und die veraltete Gesetzgebung ablöst. Das neue Gesetz hält an der bewährten Politik mit klaren Regeln und Kontrollen fest: Wer in der Schweiz Geldspiele durchführen will, muss Schweizer Recht einhalten und einen Beitrag zugunsten des Gemeinwohls leisten.
Das Gesetz bringt aber auch Neuerungen. Es…
... macht den längst nötigen Schritt ins digitale Zeitalter: Das Geldspielgesetz lässt neue Angebote im Internet zu. Es trägt damit der Digitalisierung Rechnung. Auch für diesen Bereich gelten aber klare Regeln, denn das Internet ist kein rechtsfreier Raum. Das Geldspielgesetz sieht insbesondere vor, den Zugang zu nicht bewilligten Online-Spielen zu verhindern (mehr dazu in den Fragen und Antworten zum Geldspielgesetz). Heute zahlen Unternehmen, die in der Schweiz nicht bewilligte Geldspiele über das Internet anbieten, nichts zugunsten des Gemeinwohls der Schweiz. Sie müssen auch nichts tun, um Spielsucht, Betrug oder Geldwäscherei zu verhindern. Für Bundesrat und Parlament ist klar: Unbewilligte Spiele dürfen nicht toleriert werden – nicht in Hinterzimmern, nicht in Kellern, und auch nicht im Internet.
… sichert den alljährlichen Milliardenbeitrag für AHV/IV, Kultur, Soziales und Sport: Rund eine Milliarde Franken fliesst jährlich aus Casinos, Sportwetten und Lotterien in die AHV/IV (2016: 276 Mio. Franken) und an unzählige gemeinnützige Organisationen (2016: 630 Mio. Franken). Anbieter von unbewilligten Online-Geldspielen zahlen heute jedoch nichts zugunsten des Gemeinwohls, denn sie haben ihren Sitz im Ausland und sind nicht an unser Recht gebunden. Sie können ihren Gewinn also vollumfänglich einstreichen. Schätzungsweise über 250 Millionen Franken entgehen der Schweiz deswegen aktuell pro Jahr – und es werden jährlich mehr, denn die Erträge der Anbieter unbewilligter Spiele nehmen zu (um gegen 15 Prozent pro Jahr). Ohne Geldspielgesetz lässt sich dieser Abfluss nicht stoppen. Es stellt sicher, dass künftig alle Anbieter Abgaben zugunsten des Gemeinwohls zahlen.
… stärkt Prävention und Schutz: Spielsucht kann verheerende Auswirkungen haben, nicht nur für den Spielsüchtigen selbst, sondern für sein ganzes Umfeld. Das neue Gesetz stärkt den Schutz vor Spielsucht. Zum Beispiel verpflichtet es nicht mehr nur Spielbanken, sondern auch die Lotteriegesellschaften, spielsüchtige Personen vom Spielbetrieb auszuschliessen. Und es schützt alle Konsumentinnen und Konsumenten, weil es sicherstellt, dass nur Anbieter zugelassen werden, die sich an unsere Schweizer Vorschriften halten. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Prävention.
… verstärkt den Kampf gegen Manipulationen bei Sportwetten und gegen Geldwäscherei: Das Gesetz macht Geldspiele sicherer und transparenter. Vor allem reduziert es die Gefahr von Manipulationen, auch bei Sportwetten (siehe dazu Magglinger Konvention). Das Gesetz schützt also die Konsumentinnen und Konsumenten vor Betrug. Zudem unterstellt es mehr Anbieter dem Geldwäschereigesetz.
… macht die meisten Spielgewinne steuerfrei: Spielerinnen und Spieler müssen ihre Gewinne in den meisten Fällen nicht mehr versteuern. So werden zum Beispiel alle Lottogewinne bis zu einer Million Franken steuerfrei. Heute zahlen Spielerinnen und Spieler auf Gewinne in Spielbanken keine Steuern. Hingegen sind Gewinne aus Lotterien und Sportwetten steuerpflichtig, wenn sie 1000 Franken übersteigen. Das Geldspielgesetz hebt diese Ungleichbehandlung weitgehend auf.
Das Referendum
Gegen das neue Geldspielgesetz haben verschiedene Kreise mit Unterstützung von grossen ausländischen Geldspiel-Unternehmen das Referendum ergriffen. Am 30. Januar 2018 informierte die Bundeskanzlei, dass das Referendum zustande gekommen ist (Medienmitteilung). Am 31. Januar 2018 setzte der Bundesrat die Abstimmung über das Geldspielgesetz für den 10. Juni 2018 an (Medienmitteilung).
Die Haltung von Bundesrat und Parlament
Bundesrat und Parlament empfehlen ein Ja zum Geldspielgesetz, genauso wie die Kantone. Das Gesetz führt das Schweizer Geldspielrecht ins digitale Zeitalter und stärkt den Schutz der Konsumentinnen und Konsumenten vor den Gefahren des Geldspiels. Es setzt den Willen des Schweizer Stimmvolks um: In der Schweiz sollen weiterhin nur bewilligte und kontrollierte Spiele angeboten werden dürfen, und die Erträge sollen auch in Zukunft dem Gemeinwohl zugutekommen.
Fragen und Antworten
Grundsätzliches
Das Geldspielgesetz setzt Artikel 106 der Bundesverfassung um. Die Bevölkerung soll vor den Gefahren, die von den Geldspielen ausgehen, geschützt werden. Mögliche Gefahren sind: Manipulation, Betrug, Spielsucht, Geldwäscherei. Die Spiele sollen sicher und transparent durchgeführt werden und die Erträge zugunsten der AHV und IV beziehungsweise zugunsten von gemeinnützigen Zwecken verwendet werden.
Wer Geldspiele betreibt, zahlt Abgaben, damit die Allgemeinheit nicht nur die Lasten tragen muss: Rund eine Milliarde geben Lotterien und Casinos jährlich ab an die AHV und an gemeinnützige Organisationen für Kultur, für Sport und für Soziales. Konkret profitieren davon im Jahr 2022 zum Beispiel: Swiss Olympic, der Nachwuchssport, Skills Park in Winterthur, Jurapark Aargau, Museum für Kommunikation Bern, BirdLife Suisse, Snowsports Genève uvm.
Zwei Elemente charakterisieren die Geldspiele: die Leistung eines Einsatzes und die Gewinnmöglichkeit. Nicht unter das Geldspielgesetz fallen Gratisspiele, die einen Gewinn in Aussicht stellen, deren Teilnahme aber keinerlei Einsatz in Geld, Naturalien oder durch Abschluss eines Rechtsgeschäftes erfordert, oder Spiele, die zwar nicht kostenlos sind, aber bei denen keine Möglichkeit eines Gewinns in bar oder in Form von Sachwerten besteht.
Klassische Spielbankenspiele wie Roulette, Black Jack oder Poker (seit Anfang 2019 auch online); sie dürfen nur von den Casinos angeboten werden.
Lotterien und Sportwetten; sie dürfen nur von Swisslos und Loterie Romande durchgeführt werden, wenn die Spiele in mehr als einem Kanton, oder online, oder automatisiert angeboten werden. Eine Ausnahme besteht nur für lokale Sportwetten resp. Kleinlotterien, diese dürfen auch von anderen Gesellschaften angeboten werden.
Kleine Pokerturniere ausserhalb von Spielbanken mit entsprechender kantonaler Bewilligung.
Geschicklichkeitsspiele. Sie dürfen von Swisslos, Loterie Romande und den Spielbanken angeboten werden. Sind sie weder automatisiert, interkantonal noch online fallen sie nicht unter das Geldspielgesetz und können ohne Einschränkung durchgeführt werden (z. B. Jassturnier im Restaurant), sofern der Kanton keine Regelungen erlassen hat.
In der Schweiz leben einige professionelle Poker-Spieler. Sie sind darauf angewiesen, an internationalen Online-Turnieren mitspielen zu können. Für die Online-Pokerspieler bringt das Geldspielgesetz wichtige Fortschritte. Es hebt das Verbot von Online-Spielen, somit auch von Online-Poker, auf. Casinos mit einer erweiterten Konzession für Online-Spiele dürfen Poker-Turniere anbieten und mit ausländischen Poker-Plattformen zusammenarbeiten. Die Schweizer Pokerspieler können auf in der Schweiz bewilligten Seiten spielen.
Wetten um Geld sind erlaubt, wenn sie eng mit einem Sportereignis zusammenhängen. Andere Wetten sind nicht erlaubt. Sportwetten können online oder in Verkaufsstellen (wie beispielsweise Kioske) angeboten werden. Auch «Live-Wetten» sind erlaubt. Bei diesen Sportwetten kann auch noch dann gewettet werden, wenn das Sportereignis bereits läuft. Swisslos und Loterie Romande sind die einzigen Veranstalterinnen, die Sportwetten in mehr als einem Kanton anbieten oder automatisiert oder online durchführen dürfen. Lokale Sportwetten dürfen auch von anderen Anbietern durchgeführt werden. Die lokalen Sportwetten dürfen nur auf dem Gelände des Sportereignisses stattfinden, wie beispielsweise in der Arena bei Wetten auf Pferderennen. Sie dürfen also weder über das Internet, noch über Automaten angeboten werden.
Ja, Geldspiele im privaten Kreis sind zulässig – solange sie nicht gewerbsmässig durchgeführt werden. Zwischen den Spielerinnen und Spielern muss eine Bindung bestehen, z. B. familiär oder beruflich. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer muss klein, die Summe alle Spielgewinne tief sein und der Veranstalter darf keinen finanziellen Vorteil aus dem Spiel ziehen.
Unter bestimmten Voraussetzungen ja. Das Geldspielgesetz (BGS) nimmt bestimmte Arten von Spielen vom Anwendungsbereich des Gesetzes aus. Es braucht demnach keine Bewilligung für diese Spiele. Es gibt zwei Arten von Verkaufsförderungsspielen, die vom BGS ausgenommen sind:
die kurzzeitig zur Verkaufsförderung durchgeführten Lotterien und Geschicklichkeitsspiele, von denen keine Gefahr von exzessivem Geldspiel ausgeht und bei denen die Teilnahme ausschliesslich über den Kauf von Waren oder Dienstleistungen erfolgt, die zu höchstens marktkonformen Preisen angeboten werden (Art. 1 Abs. 2 Bst. d BGS). Ziel dieser Spiele ist Marketing und Kundenbindung. Mit dem Spiel darf kein Ertrag erwirtschaftet werden. Die Möglichkeit einer Gratisteilnahme ist nicht vorgeschrieben, kann jedoch auch angeboten werden. Die Ausnahmebestimmung bleibt anwendbar, da dies die Gefährlichkeit des Spiels in der Regel zusätzlich reduziert. Beispiel: Teilnahme an einem Wettbewerb im Supermarkt
die Mediengewinnspiele, die durch Medienunternehmen kurzzeitig zur Verkaufsförderung durchgeführte Lotterien und Geschicklichkeitsspiele umfassen, von denen keine Gefahr von exzessivem Geldspiel ausgeht und an denen zu den gleichen Zugangs- und Teilnahmebedingungen wie bei Leistung eines geldwerten Einsatzes oder bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts auch gratis teilgenommen werden kann.
Steuerfolgen: Der geldwerte Gewinn aus Lotterien oder Geschicklichkeitsspielen zur Verkaufsförderung muss von den Gewinnerinnen und Gewinner grundsätzlich versteuert werden. Für weiterführende Informationen zur direkten Steuer verweisen wir auf die zuständige kantonale Steuerbehörde.
Der Gewinn untersteht auch der Verrechnungssteuer. Für weiterführende Informationen zur Verrechnungssteuer verweisen wir auf die Seite der Eidgenössischen Steuerverwaltung:
Das Gesetz stärkt den Schutz vor Spielsucht mit verschiedenen Bestimmungen. So verpflichtet es ausdrücklich auch die Kantone mit ihren Lotteriegesellschaften dazu, Massnahmen zum Schutz vor exzessivem Spiel zu treffen: Nicht nur Spielbanken, sondern auch Lotteriegesellschaften haben spielsüchtige Personen vom Spielbetrieb auszuschliessen. Die Kantone werden ausserdem verpflichtet, Präventionsmassnahmen zu ergreifen sowie Beratungs- und Behandlungsangebote für spielsüchtige Personen und für deren Umfeld anzubieten. Sie sehen zudem eine Spielsuchtabgabe vor. Diese Mittel werden für die Prävention eingesetzt. Zudem werden die Aufsichtsbehörden umfassender zum Schutz vor Spielsucht verpflichtet. Konkret heisst das: Mindestens ein Mitglied der interkantonalen Behörde bzw. der Eidgenössischen Spielbankenkommission muss über Kenntnisse der Suchtprävention verfügen. Das Gesetz sieht auch besondere Schutzbestimmungen für Minderjährige vor.
Es gilt der Grundsatz, dass kein Süchtiger spielen darf, auch nicht online. Die Anbieter von Online-Spielen müssen, wie die Spielbanken- und Grossspielanbieter, die interkantonalen Lotterien und Sportwetten, Spielsüchtige sperren. Das ist besonders wichtig, denn mit wenigen Klicks kann man sehr viel Geld verspielen.
Online-Spiele und Zugangssperre
Online-Spielangebote, die in der Schweiz nicht bewilligt und von der Schweiz aus zugänglich sind, werden gesperrt. Dabei wird wie folgt vorgegangen: Die Aufsichtsbehörden (die Comlot bzw. die Eidgenössische Spielbankenkommission) teilen dem Anbieter eines nicht bewilligten Online-Spiels mit, dass sein Angebot nicht zulässig ist, und fordern ihn auf, das Angebot für Spielerinnen und Spieler aus der Schweiz zu sperren. Tut er dies nicht, wird das nicht bewilligte Spiel in eine öffentliche Sperrliste aufgenommen. Die Internet-Provider richten die Zugangssperre ein. Wer dann von der Schweiz aus auf ein solches Spiel zugreifen will, wird auf eine Seite weitergeleitet, die ihn darüber informiert, dass das Spiel in der Schweiz nicht bewilligt ist.
Spielerinnen und Spieler können die Zugangssperre zwar umgehen, aber das Spielen auf legalen Seiten bietet eine grössere Sicherheit. Zudem wirkt die Zugangssperre vor allem bei den Anbietern: Die bisherigen Erfahrungen in Ländern mit solchen Sperren zeigen, dass die meisten Anbieter ihr unbewilligtes Angebot selber unzugänglich machen, um nicht auf einer «schwarzen» Liste zu landen.
Eine Zugangssperre wäre zwar technisch auch bei Apps machbar, ist dort aber gar nicht nötig. Apps unbewilligter Anbieter werden bereits heute auf Intervention der Aufsichtsbehörden hin regelmässig aus den App-Stores entfernt.
Nein. Artikel 92 des Geldspielgesetzes sieht vor, dass die Provider für die zur Umsetzung der Sperre notwendigen Einrichtungen sowie für deren Betrieb von der verfügenden Behörde vollumfänglich entschädigt werden.
Nein. Die Provider werden einzig angewiesen, Seiten zu sperren, die sich auf der offiziellen Sperrliste befinden. Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) und die interkantonale Behörde (Comlot) erstellen und aktualisieren diese Liste.
Nein. Verboten ist das Anbieten von Online-Geldspielen, die in der Schweiz nicht bewilligt sind. Nicht strafbar macht sich, wer als Spielerin oder Spieler in der Schweiz nicht bewilligte Online-Geldspiel-Angebote nutzt. Diese Spielerinnen und Spieler gehen jedoch das Risiko ein, dass ihre Einsätze und allfälligen Gewinne im Rahmen eines Strafverfahrens (gegen einen Anbieter von nicht bewilligten Spielangeboten) eingezogen werden. Zudem können die im Geldspielgesetz vorgesehenen Sozialschutzmassnahmen und Regeln für ein faires und transparentes Spiel nicht garantiert und überprüft werden.
Bereits konzessionierte terrestrische Spielbanken können eine Erweiterung ihrer Konzession um das Recht, Spielbankenspiele online durchzuführen, beantragen. Für jedes angebotene Spiel benötigen sie zudem eine Spielbewilligung der Eidgenössischen Spielbankenkommission.
Ja, eine Konzession nur für Online-Spielbankenspiele sieht das Gesetz nicht vor. Wer eine Konzession hat, kann aber auch Online-Spiele anbieten, wenn er eine Erweiterung der Konzession beantragt. Um eine Spielbanken-Konzession können sich im Rahmen der nächsten Konzessionsvergabe, alle bewerben. Die heutigen Konzessionen laufen bis 2024.
Nein. Lotterien und Sportwetten können in der Schweiz gemäss interkantonalem Recht nur durch Swisslos und die Loterie Romande legal angeboten werden. Dieses System gilt auch für den Online-Bereich. Allerdings können ausländische Anbieter mit Schweizer Anbietern zusammenarbeiten, um in der Schweiz Geldspiele anzubieten.
Spielerinnen und Spieler zahlen auf Gewinne in terrestrischen Spielbanken keine Steuern. Dieses gilt nicht für Gewinne aus Online-Spielbankenspielen, Lotterien oder Sportwetten: Diese müssen ab einem Gewinn von 1 Million Franken versteuert werden.
Für weitere Informationen wenden Sie sich an die zuständige kantonale Behörde.
Vorerst keine Neuausschreibung der Spielbankenkonzession in St. Moritz
Die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) hat der Betreiberin des Casinos in St. Moritz im August 2025 die Spielbankenkonzession entzogen. An seiner Sitzung vom 19. November 2025 hat sich der Bundesrat mit der entzogenen Konzession befasst. Er wird voraussichtlich Ende 2028 darüber entscheiden, ob die Konzession für die Zone Südbünden erneut ausgeschrieben werden soll.
25. Juni 2025
Bilanz der ESBK für 2024: stabiler Ertrag aus Spielbankenabgaben sowie Zunahme der Inspektionen und Hausdurchsuchungen
Im vergangenen Jahr stellte die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) sicher, dass die im Jahr 2023 neukonzessionierten Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen einhielten. 20 von ihnen erhielten die Bewilligung, ab 2025 den Spielbetrieb aufzunehmen. Des Weiteren überwies die ESBK 358 Millionen Franken aus dem Ertrag der Spielbankenabgaben an die AHV-Kassen und führte 38 Hausdurchsuchungen im Rahmen der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels durch. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Juni 2025 Kenntnis vom Tätigkeitsbericht 2024 genommen.
26. Februar 2025
Das Casino in Mendrisio darf neu Online-Spiele anbieten
In seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 hat der Bundesrat der Casinò Admiral SA in Mendrisio eine Konzessionserweiterung erteilt. Damit darf das Casino in Zukunft auch Online-Spiele anbieten.
26. Juni 2024
Tätigkeitsbericht 2023 der Eidgenössischen Spielbankenkommission: Vergabe der neuen Spielbankenkonzessionen im Fokus
Der Fokus der Eidgenössischen Spielbankenkommission (ESBK) lag im letzten Jahr auf dem Projekt zur Vergabe der neuen Spielbankenkonzessionen. Die Aufsicht über die landbasierten und die Online-Spielbanken sowie die Bekämpfung des illegalen Geldspiels waren weitere wesentliche Arbeiten der ESBK, sei es durch die Sperrung von illegalen Online-Spielangeboten oder die Strafverfolgung. Die Spielbankenabgaben sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen: Die ESBK kann 364 Millionen Franken an die AHV transferieren. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. Juni 2024 Kenntnis vom Tätigkeitsbericht genommen.
14. Juni 2024
Das Casino Schaffhausen darf seinen Betrieb bis spätestens Ende März 2026 weiterführen
Der Bundesrat hat der Betreiberin des Casinos Schaffhausen an seiner Sitzung vom 14. Juni 2024 eine Verlängerung der bestehenden Konzession erteilt. Die Spielbank muss ihren Betrieb somit nicht Ende 2024 einstellen, sondern darf ihn bis zur Eröffnung des Casinos in Winterthur weiterführen.