Zum Hauptinhalt springen

Medienmitteilungen

  • 12. August 2026

    OSZE-Ministerkonferenz in Lugano: Bund beteiligt sich an den Sicherheitskosten

    Am 3. und 4. Dezember 2026 findet die OSZE-Ministerkonferenz in Lugano statt. Wenige Wochen vor Ende des Schweizer Vorsitzjahres wird sie zahlreiche Aussenministerinnen und -minister in der Schweiz versammeln. Um die Sicherheit der Veranstaltung und der Teilnehmenden zu gewährleisten, werden umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen. An seiner Sitzung vom 12. August 2026 hat der Bundesrat entschieden, die Konferenz als ausserordentliches Ereignis einzustufen. Der Bund wird sich deshalb an den Kosten des Kantons Tessin zur Gewährleistung der Sicherheit beteiligen.

  • 12. August 2026

    Schweiz verschärft Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea

    Der Bundesrat in seiner Sitzung vom 12. August 2026 beschlossen, die geltenden Visa-Bestimmungen für Somalia und Guinea zu verschärfen. Es handelt sich um Massnahmen im Rahmen des Schengen-Assoziierungsabkommens. Diese folgen auf Beschlüsse der Europäischen Union, wonach gewisse Bestimmungen des Visakodexes gegenüber Somalia und Guinea vorübergehend ausgesetzt werden.

  • 12. August 2026

    Bundesrat verabschiedet Botschaft zum Rechtshilfevertrag mit Singapur

    Die Schweiz und Singapur wollen bei der Bekämpfung der internationalen Kriminalität enger zusammenarbeiten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. August 2026 die Botschaft zu einem bilateralen Rechtshilfevertrag in Strafsachen mit Singapur verabschiedet. Der Vertrag soll die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern im Bereich der internationalen Rechtshilfe vereinfachen und beschleunigen.

  • 12. August 2026

    Mehr Spielraum für Kantone bei Sozialhilfe für Personen mit Schutzstatus S

    Die Kantone sollen mehr Spielraum bekommen bei der Festsetzung der Sozialhilfe für Personen mit Schutzstatus S, die sich seit fünf Jahren in der Schweiz aufhalten. Dazu will der Bundesrat die Asylverordnung 2 anpassen. An seiner Sitzung vom 12. August hat er die Vernehmlassung gestartet.

  • 17. Juli 2026

    Bundesrat Beat Jans reist nach Dublin und London – Schweiz tritt der Europäischen Hafenallianz bei

    Bundesrat Beat Jans hat am 16. Juli 2026 an einem informellen Treffen der EU-Innenministerinnen und Innenmister (JI-Rat) in Dublin teilgenommen. Im Zentrum des Treffens stand der Kampf gegen die organisierte Kriminalität. Im Rahmen der Konferenz trat die Schweiz der Europäischen Hafenallianz bei. Zudem zeichnet sich ab, dass die Schweiz als an Schengen assoziierter Staat künftig einen besseren Zugang zu Europol-Daten erhält. Am 17. Juli 2026 reiste die Delegation nach London, wo sich Bundesrat Beat Jans mit Vizepremier- und Justizminister David Lammy austauschte. In London stand auch ein Besuch bei der National Crime Agency und ein Treffen mit Expertinnen und Experten zum Thema internationale Finanzkriminalität und Korruption an.

  • 16. Juli 2026

    Asylstatistik Juni 2026

    Im ersten Semester dieses Jahres verzeichnete das Staatssekretariat für Migration (SEM) insgesamt 9734 Asylgesuche. Das sind 1907 Gesuche weniger als in der Vorjahresperiode, was einem Rückgang um 16 Prozent entspricht.

  • 14. Juli 2026

    SEM sucht Vermittlungsstellen für interkulturelle Dolmetschende

    Das Staatssekretariat für Migration SEM schreibt neu ein Mandat für die Vermittlung von interkulturellen Dolmetschenden in den von ihm betriebenen Bundesasylzentren auf simap.ch aus.

  • 7. Juli 2026

    Zwangsweise Rückführungen auf dem Luftweg: NKVF fordert besseren Schutz von Personen mit psychischen Erkrankungen

    In ihrem heute veröffentlichten Bericht fasst die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) ihre Feststellungen zu zwangsweisen Rückführungen auf dem Luftweg im Jahre 2025 zusammen. Besondere Aufmerksamkeit richtet die Kommission in ihrem Bericht auf den Umgang mit Personen mit psychischen Erkrankungen. Sie sieht bei der Beurteilung der Transportfähigkeit, dem Einsatz von Zwangsmassnahmen, der Bereitstellung von Medikamenten sowie der Kontinuität der medizinischen Versorgung im Zielstaat Handlungsbedarf.

  • 30. Juni 2026

    Neuer Zeitplan für die Einführung der E-ID und der Vertrauensinfrastruktur

    Neueste Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz bringen zusätzliche Herausforderungen für die Erstellung einer elektronischen Identität (E-ID) mit sich. Damit der Datenschutz und die Sicherheit der Nutzerinnen und Nutzer gewährleistet bleiben, braucht es Weiterentwicklungen, welche die Einführung der E-ID zeitlich verzögern. Der Sicherheitsaspekt ist höher zu gewichten als die Einführung zum ursprünglich genannten Zeitpunkt. Unabhängig davon wird die Vertrauensinfrastruktur ihren Betrieb voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 aufnehmen können.

  • 30. Juni 2026

    Das METAS stärkt die Neutronenmetrologie mit dem Paul Scherrer Institut als designiertes Institut

    Das METAS hat das Paul Scherrer Institut PSI als designiertes Institut für die Messgrösse der Neutronenfluenz benannt. Damit ist das PSI Teil der nationalen Messbasis und trägt zur Stärkung der Schweizer Qualitätsinfrastruktur bei.

  • 30. Juni 2026

    Jahresbericht 2025 Dienst ÜPF

    Der Jahresbericht 2025 des Dienstes Überwachung Post- und Fernmeldeverkehr (Dienst ÜPF) liegt vor.

  • 29. Juni 2026

    Gleichstellung von Frau und Mann: Festanlass zum Jubiläum

    Vor 30 Jahren ist das Gleichstellungsgesetz (GlG) in Kraft getreten. Auf Einladung von Justizminister Beat Jans und in Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung hat am 29. Juni 2026 in Bern ein Festanlass stattgefunden. Die Rednerinnen und Redner würdigten die Errungenschaften des GlG, machten aber deutlich, dass das Ziel der Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben und in der Gesellschaft noch nicht erreicht ist.

  • 29. Juni 2026

    NKVF veröffentlicht ihren Tätigkeitsbericht 2025

    Die Nationale Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) stellt in ihrem heute veröffentlichten Tätigkeitsbericht die wichtigsten Erkenntnisse ihrer gesetzlich vorgesehenen menschenrechtlichen Monitoring-Aktivitäten vor. Im Jahr 2025 lag der Schwerpunkt auf den Auswirkungen der Überbelegung in Einrichtungen des Freiheitsentzugs auf die Haftbedingungen der inhaftierten Personen. Angesichts der hohen Belegungszahlen in verschiedenen Einrichtungen der Schweiz ist es der Kommission ein Anliegen, die Risiken von Überbelegungen für die Grund- und Menschenrechte der inhaftierten Personen in ihrem Tätigkeitsbericht darzustellen.

  • 26. Juni 2026

    Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026: Kriterien für die Zusammensetzung des runden Tischs

    Der Präsident des runden Tischs zur Bewältigung der Brandkatastrophe im Le Constellation in Crans-Montana hat nach mehreren Sondierungsgesprächen die Kriterien für die Zusammensetzung des runden Tischs festgelegt. Darin sollen die Opfer, deren Angehörige sowie Personen und Institutionen vertreten sein, die zu einer Lösung beitragen können. Alle Teilnehmenden sollen über spezifisches Fachwissen in den betroffenen Rechtsbereichen verfügen. Voraussichtlich in der zweiten Sommerhälfte wird der Präsident die Namen der Mitglieder des runden Tischs bekannt geben.

  • 26. Juni 2026

    Bundesrat am zweiten Reisetag im Bezirk Aigle mit Bootsfahrt auf der Rhone

    Die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsident Guy Parmelin hat den zweiten Tag der diesjährigen Bundesratsreise im Bezirk Aigle östlich des Genfersees verbracht. Schwerpunkt des Programms bildete eine Bootsfahrt auf der Rhone.

  • 26. Juni 2026

    Bundesasylzentrum Rümlang: Bauarbeiten starten Ende 2026

    In Rümlang entsteht eine neues Bundesasylzentrum (BAZ) mit 150 Plätzen. Ende 2026 starten die Bauarbeiten, zwei Jahre später soll das BAZ in Betrieb gehen. Die Unterkunft in Rümlang ergänzt die bestehenden Unterbringungsstrukturen des Bundes für Asylsuchende in der Asylregion Zürich.

  • 25. Juni 2026

    Vom Mehl zum Brot: Bundesrat bei Industrie und Handwerk im Kanton Waadt

    Am ersten Tag der Bundesratsreise 2026 hat sich die Landesregierung unter der Leitung von Bundespräsident Guy Parmelin mit unterschiedlichen Aspekten der Getreidewirtschaft beschäftigt und dabei den Kanton Waadt in der Nord-Süd-Richtung durchquert.

  • 25. Juni 2026

    «Task Force Intensivtäter»: Intensivierte Zusammenarbeit zeigt Wirkung

    Ein am 25. Juni 2026 veröffentlichter Zwischenbericht zieht eine Bilanz über die ersten sechs Monate des Pilotprojekts «Task Force Intensivtäter». Die vorliegenden Resultate bestätigen die zentrale Bedeutung der Koordination zwischen Strafvollzugs-, Polizei- und Migrationsbehörden. Erste konkrete Massnahmen wurden bereits umgesetzt.

  • 24. Juni 2026

    Bundesrat legt Bericht über die Verwendung europäischer Fondsmittel im Bereich Grenzverwaltung und Visumpolitik vor

    Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat in den vergangenen Jahren in einzelnen Staaten Pushbacks und andere Grundrechtsverletzungen festgestellt. Diese Staaten wurden mit Mitteln aus europäischen Fonds unterstützt, in die auch die Schweiz einzahlt. Der Bericht stellt jedoch keinen Zusammenhang zwischen der Verwendung der Fondsmittel und konkreten Grundrechtsverletzungen fest. Die Schweiz setzt sich dafür ein, dass die Mittel aus den Fonds grundrechtskonform eingesetzt werden. Dies hält der Bundesrat in einem Bericht fest, den er im Auftrag des Nationalrats erstellt und an seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 verabschiedet hat.

  • 24. Juni 2026

    Für die Strafverfolgung bei Terrorismus soll künftig der Bund zuständig sein

    Künftig soll die Strafverfolgung von sämtlichen Delikten im Bereich des Terrorismus sowie allen Straftaten gegen völkerrechtlich geschützte Personen in die Zuständigkeit der Strafbehörden des Bundes fallen. An seiner Sitzung vom 24. Juni 2026 hat der Bundesrat die Vernehmlassung für die entsprechenden Gesetzesänderungen eröffnet. Im Gegenzug sollen Straftaten gegen Angestellte des öffentlichen Verkehrs neu von den Kantonen verfolgt werden. Weiter schlägt der Bundesrat verschiedene Anpassungen bei den Kompetenzen der Aufsichtsbehörde über die Bundesanwaltschaft (AB-BA) vor.