Jans will anpacken: Unterwegs mit dem neuen SP-Bundesrat
Portrait, 20. März 2024: SRF, Rundschau
Asylchaos oder herzloser Umgang – das Asyldossier ist politisch heftig umstritten. Auch dieses Jahr rechnet der Bund mit 30'000 Asylgesuchen. Und die Kritik über kriminelle Migranten, über den Pendenzenberg bei den Gesuchen, über fehlende Unterkünfte – sie ebbt nicht ab. All diese Themen landen auf dem Tisch von SP-Bundesrat Beat Jans, dem neuen Vorsteher des Justiz- und Polizeidepartements. Die «Rundschau» hat ihn während seinen ersten Wochen im Amt begleitet.
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Bundesrat Beat Jans besucht das Bundesasylzentrum Boudry
Bundesrat Beat Jans hat am 20. März 2024 das Bundesasylzentrum (BAZ) in Boudry besucht. Im Rahmen dieses Besuchs tauschte sich der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Neuenburg, der Gemeinde Boudry und Organisationen der Zivilgesellschaften aus, um sich ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Im Fokus der Gespräche standen die aktuelle Lage in Bezug auf die Sozial- und Sicherheitsmassnahmen, die der Kanton im Zusammenhang mit dem BAZ Boudry seit 2023 eingeführt hat, sowie die nationalen Massnahmen im Asylwesen, die auch in Boudry zur Anwendung kommen sollen.

Bundesrat Beat Jans kündigt im Tessin Massnahmen zur Entlastung des Asylsystems an
Bundesrat Beat Jans hat am 20. Februar 2024 das Bundesasylzentrum in Chiasso besucht. Der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) tauschte sich auch mit Vertreterinnen und Vertretern des Kantons Tessin und der Standortgemeinden über die aktuelle Lage aus. Dabei stellte er weitere konkrete Massnahmen zur Verbesserung der Situation in Aussicht. Für die ganze Schweiz kündigte er ein schärferes Vorgehen gegen Wiederholungstäter aus dem Asylbereich an, zudem Anpassungen im Asylverfahren und im Betrieb der Bundesasylzentren (BAZ), um die Zahl aussichtsloser Asylgesuche zu senken.

Besuch im Bundesasylzentrum Basel
Bundesrat Beat Jans hat das Bundesasylzentrum Basel besucht. Er tauschte sich mit Mitarbeitenden des Staatssekretariats für Migration (SEM) und Asylsuchenden aus, um sich vor Ort ein Bild von der Unterbringung, den Verfahren und den Arbeitsbedingungen zu machen. Begleitet wurde der Vorsteher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements (EJPD) von zwei Mitgliedern des Regierungsrats Basel-Stadt, Regierungsrätin Stephanie Eymann und Regierungsrat Kaspar Sutter.