Veröffentlicht am 6. Januar 2026
Medienkonferenz Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt"
30. April 2021
Mit vereinten Kräften gegen häusliche Gewalt
Bund, Kantone und Organisationen der Zivilgesellschaft bündeln ihre Kräfte zur Verhütung und Bekämpfung von häuslicher Gewalt. Am Strategischen Dialog "Häusliche Gewalt" vom 30. April 2021 in Bern haben sich auf Einladung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements alle relevanten Akteure im Kampf gegen häusliche Gewalt an einen Tisch gesetzt. Zum Abschluss des Anlasses haben Bund und Kantone eine Roadmap unterzeichnet. Diese enthält konkrete Massnahmen, darunter den Einsatz technischer Mittel oder eine zentrale Telefonnummer für Opfer häuslicher Gewalt.


30. April 2021
Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt"
Medienkonferenz - Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt"; Bundesrätin Karin Keller-Sutter - es gilt das gesprochene Wort
Weitere Infos
- Häusliche Gewalt: Roadmap von Bund und Kantonen (PDF)
- Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt" vom 30. April 2021. Ergänzende Informationen zu den Handlungsfeldern der Roadmap von Bund und Kantonen (PDF)
- Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt" vom 30. April 2021. Ergänzende Informationen zum rechtlichen Rahmen im Bereich der häuslichen Gewalt (PDF)
- Electronic Monitoring im Kontext von häuslicher Gewalt. Untersuchung der Universität Bern zuhanden des Bundesamts für Justiz (BJ). Schlussbericht vom 5. Februar 2021 (PDF)
- Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt" vom 30. April 2021: Referat von Reinhard Brunner, Chef Präventionsabteilung, Kantonspolizei Zürich (PDF)
- Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt" vom 30. April 2021: Referat von Alain Brechbühl, Ueli Hostettler, Rahel Manetsch‐Imholz, Jann Schaub, Nora Scheidegger, Jonas Weber, Institut für Strafrecht und Kriminologie, Universität Bern (PDF)
- Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt" vom 30. April 2021: Referat von Miriam Reber, Co-Präsidentin SKHG
Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt", Themenseite Bundesamt für Justiz BJ
5. Februar 2026
EDI und EJPD erarbeiten mit Kantonen und Gemeinden eine gemeinsame Strategie gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt
Das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement und das Eidgenössische Departement des Innern setzen sich in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsspezifische Gewalt ein. Nun führen sie ihre Ansätze in einer gemeinsamen nationalen Strategie zusammen. Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider und Bundesrat Beat Jans bekräftigen damit das entschlossene Engagement des Bundes gegen Gewalt – in enger Zusammenarbeit mit Kantonen, Städten und Gemeinden. Die Arbeiten dazu wurden am 5. Februar 2026 lanciert.
23. Oktober 2025
Häusliche Gewalt: Bundesrat Jans besucht Unterstützungsangebote in Zürich
Die sofortige und unkomplizierte Hilfe für die Opfer ist ein zentraler Aspekt bei der Bekämpfung von häuslicher und sexueller Gewalt. Im Vordegrund stehen dabei die kantonalen Angebote der Opferhilfe, namentlich Beratungsstellen, Schutzunterkünfte oder medizinische Anlaufstellen. Um sich ein konkretes Bild zu verschaffen, hat Bundesrat Beat Jans heute verschiedene Institutionen im Kanton Zürich besucht. An der anschliessenden gemeinsamen Medienkonferenz haben Bundesrat Jans, Regierungsrätin Jacqueline Fehr, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern des Kantons Zürich sowie Regierungsrat Christoph Amstad, Vizepräsident der Konfrenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), erklärt, dass die Zusammenarbeit von Bund und Kantonen im Bereich der häuslichen und sexuellen Gewalt ausserordentlich wichtig ist.
2. Juli 2025
Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen: Bundesrat Beat Jans reist nach Spanien
Vom 30. Juni bis 1. Juli 2025 ist Bundesrat Beat Jans für einen Arbeitsbesuch nach Madrid gereist. Er traf sich dort mit dem spanischen Innenminister, der spanischen Staatssekretärin für Migration sowie mit Fachleuten des spanischen Gleichstellungsministeriums. Der Fokus des Arbeitsbesuchs lag auf der Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Bundesrat Beat Jans besuchte auch das Kontrollzentrum für die elektronische Überwachung von Gewalttätern COMETA und informierte sich über VioGén, ein nationales Monitoringsystem zum Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt.
27. November 2024
Ausländerrechtliche Situation von Opfern häuslicher Gewalt verbessert
Die ausländerrechtliche Situation von Opfern häuslicher Gewalt soll verbessert werden. Mit diesem Ziel hat das Parlament in der Sommersession eine Änderung des Ausländer- und Integrationsgesetzes (AIG) beschlossen. Der Bundesrat hat diese Änderung sowie die erforderlichen Verordnungsanpassungen an seiner Sitzung vom 27. November 2024 auf den 1. Januar 2025 in Kraft gesetzt. Zudem zieht der Bundesrat den Vorbehalt der Schweiz zur Anwendung der Istanbul-Konvention zurück.
9. Oktober 2024
Rechtsmedizinische Hilfe für Gewaltopfer stärken
Die Hilfsangebote für Opfer insbesondere von häuslicher und sexueller Gewalt sollen ausgebaut werden. An seiner Sitzung vom 9. Oktober 2024 hat der Bundesrat die Vernehmlassung für eine entsprechende Teilrevision des Opferhilfegesetzes (OHG) eröffnet. Er schlägt vor, die medizinische Hilfe und den Zugang zur rechtsmedizinischen Dokumentation zu verbessern. Die Vernehmlassung dauert bis am 24. Januar 2025.
2. November 2021
"Recht muss nicht nur gesetzt, sondern gelebt werden"
Nationale Konferenz Gewalt, Bern; Bundesrätin Karin Keller-Sutter - es gilt das gesprochene Wort
29. Oktober 2021
"Bekämpfung der häuslichen und der sexuellen Gewalt"
Frauensession 2021; Bundesrätin Karin Keller-Sutter - es gilt das gesprochene Wort
30. April 2021
Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt"
Medienkonferenz - Strategischer Dialog "Häusliche Gewalt"; Bundesrätin Karin Keller-Sutter - es gilt das gesprochene Wort
30. Mai 2021
RTS Info: L'interview de Karin Keller Sutter sur les violences domestiques
Interview, 30. Mai 2021: RTS Info
31. Januar 2021
"Ich wehre mich gegen Klischees"
Interview, 31. Januar 2021: SonntagsBlick; Sermîn Faki
31. Januar 2021
"La priorité, c’est la lutte contre la violence domestique"
Interview, 31. Januar 2021: Le matin dimanche; Ariane Dayer und Lise Bailat
3. Januar 2021
"Dass meine Mutter keine Rechte hatte, kann ich kaum glauben"
Interview, 3. Januar 2021: NZZ am Sonntag; Stefan Bühler
27. Dezember 2019
"Bloss weil mehr Frauen im Parlament sitzen, wird die Politik nicht sozialer"
27. Dezember 2019: Tages-Anzeiger; Raphaela Birrer, Judith Wittwer