Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit

Online-Meldung

Direkter Einstieg ins Meldeverfahren für kurzfristige Erwerbstätigkeit:

CORONAVIRUS:

Ab dem 15 Juni 2020 ist die volle Personenfreizügigkeit mit allen EU/EFTA-Mitgliedstaaten, inklusive dem Vereinigten Königreich, wiederhergestellt.

Meldeverfahren für kroatische Staatsangehörige: siehe Register "Kroatien"

Die zuständigen kantonalen Stellen des Einsatz- bzw. Arbeitsorts in der Schweiz bearbeiten die erfassten Meldungen und geben Auskunft bei Fragen.

Meldevorschriften

Formulare, Adressen

Die Online-Meldung ist das übliche Meldeverfahren. Ist die Meldung über das Internet aus technischen Gründen ausnahmsweise nicht möglich, kann sie auch mit den unten aufgeführten Formularen vorgenommen werden. Das zutreffende Meldeformular ist vollständig und richtig ausgefüllt sowie unterschrieben der für den Arbeits- oder Einsatzort zuständigen kantonalen Behörde per Post oder Fax zu zusenden. Die Meldung per E-Mail ist nicht zulässig.

Kroatische Staatsangehörige und Unternehmen mit Sitz in Kroatien beachten die Übergangsbestimmungen. Mehr Informationen dazu finden Sie unter "Kroatien".

Die zuständigen kantonalen Stellen des Einsatz- bzw. Arbeitsorts in der Schweiz bearbeiten die erfassten Meldungen und geben Auskunft bei Fragen.

Weitere Infos

Zum Meldeverfahren

In den Weisungen zur Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs (Ziffer 3) werden weitere Präzisierungen zu den Meldevorschriften gemacht:

Die zuständigen kantonalen Stellen des Einsatz- bzw. Arbeitsorts in der Schweiz bearbeiten die erfassten Meldungen und geben Auskunft bei Fragen.

Entsendegesetz und Entsendeverordnung

Auf entsandte Arbeitnehmende (sowie teilweise auf Selbstständige) sind die Bestimmungen des Entsendegesetzes und der Entsendeverordnung anwendbar. Das bedeutet, unter anderem, dass bei einer Entsendung die in der Schweiz geltenden minimalen Lohn- und Arbeitsbedingungen eingehalten werden müssen:

Verfahren zur Meldung und Nachprüfung der Berufsqualifikationen

Für alle Dienstleistungserbringenden aus der EU-27/EFTA, die eine Dienstleistung in einem reglementierten Beruf während maximal 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr in der Schweiz erbringen möchten, ist zusätzlich eine Meldung über das Online-System des Staatsekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) erforderlich. Dieses Vorgehen ermöglicht den zuständigen Behörden eine einheitliche und sorgfältige Kontrolle der Berufsqualifikationen von Dienstleistungserbringenden aus der EU/EFTA. Diese Regelung stellt sicher, dass die Qualifikationen der Dienstleistungserbringenden ausreichend sind:

Mehrwertsteuerpflicht (MWST)

Ab einem weltweiten Umsatz von über CHF 100 000 pro Jahr kann für das Entsendeunternehmen oder für selbstständig Erwerbstätige eine Mehrwertsteuerpflicht bestehen. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der eidgenössischen Steuerverwaltung.

Kroatien

Meldeverfahren für kroatische Staatsangehörige

Das Protokoll III trat am 1. Januar 2017 in Kraft. Seit diesem Datum ist das FZA resp. das Protokoll III für alle Vertragsparteien verbindlich.

Kroatische Dienstleistungserbringende (entsandte Arbeitnehmende oder selbstständig Erwerbende) deren Unternehmen Sitz in Kroatien hat und die in der Schweiz eine Dienstleistung bis 90 Kalendertage pro Jahr erbringen, müssen das Meldeverfahren benützen. Das Meldeverfahren ist auf Dienstleistungen in den so genannten allgemeinen Dienstleistungsbranchen beschränkt. Die Meldung muss die zuständigen Behörden spätestens acht Tage vor Arbeitsbeginn erreichen. Es gelten dabei die allgemeinen Meldevorschriften.

Hingegen unterliegen Dienstleistungserbringende aus Kroatien in den folgenden vier Branchen während der Übergangsfristen vom ersten Tag an der Bewilligungspflicht:

  • Bauhaupt- und Baunebengewerbe
  • Garten- und Landschaftsbau
  • Reinigungsgewerbe in Betrieben
  • Überwachungs- und Sicherheitsdienst

Stellenantritt von kroatischen Staatsangehörigen in der Schweiz

Im Rahmen der laufenden Übergangsbestimmungen gegenüber Kroatien müssen deren Staatsangehörige bei einem Stellenantritt in der Schweiz unabhängig von der Dauer des Arbeitsvertrags eine Bewilligung besitzen (ab dem 1. Tag).

Letzte Änderung 08.06.2020

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