Fonds für die innere Sicherheit (ISF-Grenze)

Der Fonds für die innere Sicherheit im Bereich Aussengrenzen und Visa (ISF-Grenze) wurde für den Zeitraum 2014-2020 geschaffen. Er ist das Nachfolgeinstrument des Aussengrenzenfonds AGF. Im Rahmen dieses Fonds sollen – wie zuvor beim AGF – Schengen-Staaten, die aufgrund ihrer ausgedehnten Land- oder Seegrenzen sowie bedeutenden internationalen Flughäfen hohe Kosten für den Schutz der Schengen-Aussengrenzen tragen, mit projektgebundenen Mitteln unterstützt werden. Der Fonds soll insbesondere dazu beitragen, die Effizienz der Kontrollen und damit den Schutz der Aussengrenzen zu verbessern sowie die Zahl illegaler Einreisen zu verringern.

Die Finanzausstattung für die Durchführung des Fonds beträgt 2,76 Milliarden Euro. Der Schweiz wurden soweit Zuweisungen in Höhe von 37 Millionen Franken für nationale Massnahmen zugesprochen. Über die sieben Jahre Laufzeit des Fonds beteiligt sich die Schweiz mit rund 138 Millionen Franken daran. Die Position der Schweiz als Nettozahlerin – wie beim AGF auch – rührt daher, dass sich ihre einzigen Schengen-Aussengrenzen an den Flughäfen mit internationalem Flugverkehr befinden. Die Schweiz beteiligt sich im Rahmen ihrer Schengen-Assoziierung am ISF-Grenze.

Aufgrund eines ausgedehnten Übernahmeverfahrens der relevanten Rechtsgrundlage ist die Schweiz erst seit dem 1. August 2018 am ISF-Grenze offiziell beteiligt.

Das Staatssekretariat für Migration ist für die Fondsumsetzung in der Schweiz zuständig und somit Ansprechpartner für Fragen zur Projekteingabe.

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Letzte Änderung 16.07.2021

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